Kollabiert Global One?

Joint-venture der Telekom zu tief in den roten Zahlen

Das internationale Telekommunikations-Joint-venture von Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE), Sprint und France Telecom, Global One, steht vor dem Aus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Der Chef von Sprint, William Esrey, habe den Telekom-Chef Ron Sommer und France-Telecom-Chef Michel Bon vor drei Wochen davon in Kenntnis gesetzt, daß er das gemeinsame Unternehmen als Fehlschlag betrachte. Die drei beteiligten Firmen wollen nun binnen sechs Wochen die Abwicklung des Unternehmens organisieren.

Bereits im Januar dieses Jahres hatten sich die Spekulationen über ein Scheitern von Global One verdichtet: Laut verschiedenen Berichten der Wirtschaftspresse, stets mit Berufung auf Quellen im Unternehmen, hat die Firma 1998 einen Verlust nach Steuern von 809 Millionen Dollar und 1997 ein Minus in Höhe von 660 Millionen Dollar eingefahren. 1996 seien es 450 Millionen Dollar gewesen.

Telekom-Vorstand Gerd Tenzer hatte im vergangenen Jahr die Anlaufverluste als „überbewertet“ bezeichnet und versprochen, mit Global One in zwei Jahren erstmals schwarze Zahlen zu schreiben.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301113

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