IBM-Chef beklagt Deutschlands Techno-Defizite

Staudt: "Bundeskanzler muß Speerspitze der Entwicklung sein"

Hannover – Deutschland ist auf dem besten Wege, den Anschluß an die Entwicklung der globalen Informationsgesellschaft zu verpassen. Das erklärte Erwin Staudt, der Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Unternehmen und Behörden scheuten Investitionen, Arbeitskräfte fehlten, und die Schule würde nicht auf das Leben mit dem Internet vorbereiten.

Der Bundeskanzler müsse die Förderung neuer Technologien zur Chefsache machen, fordert der IBM-Manager. Schröder habe seine Anregungen „sehr positiv“ aufgenommen. Nach Ostern wolle er sich mit ihm über die Einzelheiten unterhalten.

Neben der Kritik an Überreglementierung und -regulierung der Märkte durch „unsinnige staatliche Vorschriften“ zeigte Staudt im Interview auch Unverständnis über die mangelnde Technik-Akzeptanz: „Solange sich – auch in den Top-Etagen – Leute noch dafür auf die Schulter klopfen lassen, daß sie keine modernen Kommunikationsgeräte benutzen, ist in Deutschland etwas grundlegend falsch“, stellt Staudt fest.

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