Biometrische Tastatur erkennt ihren Nutzer

US-Firma baut Keyboard mit integrierter Fingerabdruck-Analyse

Hannover – Das amerikanische Unternehmen Key Tronic hat auf der CeBIT eine Tastatur mit biometrischem System zur Erkennung von Fingerabdrücken vorgestellt. Das Verfahren basiert auf einem an der linken Seite des Keyboards angebrachten Scanner sowie einer integrierten hochauflösenden Kamera.

Das Scanner-Keyboard verwandelt den Fingerabdruck in ein Template, das im Netzwerk gespeichert wird. Paßwörter werden so überflüssig. Denn sobald ein Anwender im Netzwerk per Fingerabdruck registriert ist, muß er lediglich seinen Finger auf den Scanner legen, das System vergleicht dann das Bild des eingescannten Fingers mit dem des registrierten Abdrucks. Selbst bei Fingerkuppenverletzungen oder beim Auflegen des Fingers in einem veränderten Winkel erkenne das System den registrierten Benutzer, behauptet Key Tronic.

Dem Vorgang liegt die „Miuntia“-Technologie zugrunde, sie extrahiert spezielle Eigenheitsmerkmale des Fingers, die Minutien. Eine große Rolle spielen dabei die Kreuzungen der Kapillarlinien, deren Anzahl und Muster gespeichert werden, und die eine maximale Erkennungsrate garantieren sollen.

Ab April ist die Tastatur für rund 399 Mark zu haben. Sie ist vor allem für den Einsatz in Unternehmen mit sensiblen Daten gedacht, beispielsweise Krankenhäuser, Anwaltskanzleien oder Behörden. Auch als Zugangskontrolle bei Desktop-Computern könne das Sicherungssystem eingesetzt werden.

Kontakt: Key Tronic, Tel.: 07393/953838

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