US-Justizministerium: Wir sprechen nicht mit Microsoft

Regierung dementiert Gerüchte über eine außergerichtliche Einigung

Es gab keinerlei Gespräche zwischen dem US-Justizministerium und Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) über eine außergerichtliche Einigung im Kartellrechtsprozeß gegen die Firma von Bill Gates. Das berichteten unternehmensnahe Quellen in den USA gegenüber ZDNet und widersprachen damit einem Bericht der „Seattle Times“.

„Es gab keine Diskussionen, niemand hat bislang etwas gesagt“, erklärt die Quelle. „Es ist wahrscheinlich, daß Microsoft ein Angebot machen wird, aber die Regierung ist skeptisch, daß es sich dabei um ein seriöses Angebot handelt“.

Dabei hatte Richter Thomas Jackson den beiden Parteien vor einigen Tagen den Rat in die mehrwöchige Prozeßpause mitgegeben, die Zeit „weise“ zu nutzen. Nicht wenige „weise“ als Aufforderung zu einer außergerichtlichen Einigung.

Diese These erhielt neue Nahrung durch die überraschende Einigung zwischen dem Halbleiterproduzenten Intel (Börse Frankfurt: INL) und der Kartellbehörde FTC (Federal Trade Commission) einen Tag vor Beginn des Kartellrechtsprozesses gegen den Chipproduzenten.

Gestern nun hatte die gewöhnlich gutinformierte Tageszeitung „Seattle Times“ gemeldet, auch Microsoft und das Justizministerium suchten nach einer Einigung außerhalb des Gerichtsgebäudes.

Kontakt: Microsoft, Tel: 089/31760

Leserdiskussion: Sagen Sie uns Ihre Meinung! Nutzt der Softwaregigant seine Betriebssystem-Dominanz unerlaubt oder behindert die US-Justiz den Fortschritt?

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