Sony will weltweit 17000 Mitarbeiter entlassen

Plan bis 2003 / TV-Fabrik in Fellbach schließt zum Jahresende 99

Sony strukturiert um und streicht weltweit bis zum Jahre 2003 rund 17000 Stellen. Zur Zeit beschäftigt der japanische Elektronikkonzern 170000 Mitarbeiter. Außerdem will Sony die zur Zeit bestehenden 70 Produktionsstätten in den kommenden vier Jahren auf 55 reduzieren.

Sony will sein Elektronikgeschäft stärken und aus bisher zehn Divisionen drei autonome Unternehmenseinheiten formen. Dazu kommt die bereits bestehende Sony Computer Entertainment. Die Unternehmenseinheiten bekommen eigene Forschungsstätten und werden von einem eigenen Management geführt. Eine Einheit soll zukünftig für TV, Video und Audio (Home Network) zuständig sein, eine andere für Telefone, Computer und Digital-Angebote (Personal IT Network) und eine dritte für Halbleiter und andere elektronische Bauteile (Core Technology & Network).

In Deutschland hat Sony nur eine Produktionsstätte im württembergischen Fellbach, wo Fernseher hergestellt werden. „Seit Februar ist bekannt, daß Sony die Fabrik schließen wird. Für die 300 Beschäftigten wird es einen Sozialplan geben“, sagte Sony-Sprecherin Marion Eisenblätter.

Kontakt: Sony, Tel.: 0221/59660

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Sony will weltweit 17000 Mitarbeiter entlassen

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *