Telekom will ADSL doch an andere Provider abgeben

AOL und Co müssen nicht vor Gericht ziehen

Der Sprecher der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE), Ulrich Lissek, hat in einer Radiosendung auf der Welle „Hundert,6 – Das Berlin Radio“ erklärt, daß sein Unternehmen nun doch bereit ist, die Hochgeschwindigkeits-Technik ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line) auch konkurrierenden Providern zur Verfügung zu stellen.

Lissek sagte: „Es bestehen keinerlei Probleme, wenn private Telefongesellschaften ADSL-Technik anbieten, dies gilt selbstverständlich auch für andere Provider oder für Onlinedienste wie AOL oder Compuserve, oder für wen auch immer.“

Der „Spiegel“ hatte am Montag unter Berufung auf interne Telekom-Papiere gemeldet, daß bis Jahresende 80000 Kunden an ADSL angeschlossen werden sollen. Als „alleiniger Vermarktungskanal“ für die neue Technologie sei der konzerneigene Online-Dienst T-Online vorgesehen. Andere Online-Anbieter sollten keinen Zugang erhalten.

ADSL ist gut 62mal schneller als ISDN. Die Technik überträgt Daten mit einer Geschwindigkeit von maximal 8 Megabit pro Sekunde zum Anwender, in Gegenrichtung können ADSL-Nutzer bis zu 768 Kilobit pro Sekunde senden. Das analoge Telefon oder der ISDN-Anschluß und die dazugehörigen Geräte lassen sich weiterhin nutzen, versichert die Telekom, weil diese Dienste parallel zu ADSL auf einer Leitung betrieben werden können.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 01113

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