Sony verliert gegen Virtual Game Station

Gericht lehnt Erlaß einer einstweiligen Verfügung ab

Ein kalifornisches Gericht hat Sonys Antrag auf den Erlaß einer einstweiligen Verfügung gegen den weiteren Vertrieb der Virtual Game Station der Softwarefirma Connectix abgelehnt. Das Programm ermöglicht es, Videospiele für die Sony Playstation auch auf G3-Macintosh-Rechnern laufen zu lassen.
Connectix-Chef Roy McDonald hatte sich im Vorfeld unbeeindruckt von den Drohungen des Unterhaltungskonzerns gezeigt. „Wir haben diese Möglichkeit erfolgreich und über Jahre ohne Probleme im PC-Bereich angeboten, und wir wollen das Recht des Kunden, sie auch im Playstation-Markt zu nutzen, verteidigen“, sagte McDonald.
Nachdem Sony seine Klage wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht hatte, brachte die Firma die neue Version 1.1 der umstrittenen Software auf den Markt. Sie sei völlig unabhängig von der Klage entstanden, betonte der Connectix-Firmenchef.
Die Virtual Game Station ist Herstellerangaben zufolge kompatibel zu allen G3-Systemen inklusive PowerBooks und „iMacs“, allerdings nicht zu älteren Macintosh-Rechnern mit G3-Upgrade-Karten. Connectix stellte das Programm auf der Fachmesse Macworld Expo in San Francisco vor und verkaufte dort innerhalb kurzer Zeit alle Kopien.

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