MP3: Gratis-Rio-Software macht PC zur Jukebox

Problem: Raubkopier-Vorwürfe erhalten neue Nahrung

Programmierer der Linux-Gruppe „Snowblind Alliance“ (www.world.co.uk/sba) haben ein Programm ins Internet gestellt, das es erlaubt, den Speicherinhalt aus dem MP3-Abspielgerät „Rio Player“ auszulesen und auf den PC zu übertragen. Auch in England steht ein ähnliches Programm namens RioGeo bereit (www.simcha.demon.co.uk/riogeo/download.html).
Die neugierigen Programmierer könnten Diamond Multimedia, dem Hersteller des „Rio Players“, Schwierigkeiten bereiten. Bekanntlich steht das Unternehmen bereits seit Monaten unter Kritik von amerikanischen Musikfirmen. Sie werfen Diamond vor, die Musikpiraterie zu fördern. Eine Klage der RIAA (Recording Industry Association of America) gegen den Verkauf des „Rio Players“ war erfolglos geblieben. Über die Revision wurde noch nicht entschieden.
Diamond hatte immer versichert, daß das Auslesen des Speichers nicht möglich sei, um so der Herstellung von Raubkopien vorzubeugen. Doch die Firma bleibt vorerst gelassen: „Die Gesetze sehen nicht vor, daß jedes Gerät idiotensicher sein muß“, sagte ein Sprecher.“ Es gebe eine Menge Sites im Web, die zeigten, wie man Kopierschutzmechanismen umgehen könne.
Umfangreiche Grundlageninformationen zur Debatte um den MP3-Standard liefert ein großes ZDNet Special.

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