Isis: Telekom verlangt „Mondpreise“

Private Telefongesellschaft übt scharfe Kritik an Unternehmen und Politik

Heftige Kritik übt die Düsseldorfer Telefongesellschaft Isis Multimedia Net an der Deutschen Telekom und der Politik. Es werde zur Zeit ein „erheblicher politischer Druck“ auf die Regulierungsbehörde ausgeübt, so der Sprecher der Geschäftsführung, Horst Schäfers.
In puncto Teilnehmeranschluß- und Umschaltgebühren solle, so Schäfers weiter, zugunsten des ehemaligen Monopolisten Telekom entschieden und „somit einer deutlichen Gebührenerhöhung der Weg bereitet werden. Nach umfassenden Berechnungen erwiesen sich jedoch bereits die derzeitigen Gebühren als überhöht“, erklärt der Isis-Chef.
Die im Antrag der Telekom genannten Gebühren für die „letzte Meile“ bezeichnete Schäfers als „Mondpreise für die Kundenanschlüsse, die es den Mitbewerbern unmöglich machen sollen, im Markt Fuß zu fassen.“ Ein Kunde, der nicht wenigstens 160 Mark auf seiner Telefonrechnung stehen habe, sei dann für jeden neuen Anbieter von Komplettanschlüssen unwirtschaftlich und hätte keine Chance von der Telekom wegzukommen.
„In unserem Marktsegment wäre dadurch die Schaffung von 50000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen und ein Investitionsvolumen von 28 Milliarden Mark gefährdet“, behauptet Schäfers.
Kontakt: ISIS Multimedia Net, Tel: 0211/850

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