Internet-Aktien brechen ein

Wall Street sorgt sich um Ende des Online-Booms

An der Wall Street und an den Börsen in Deutschland sind gestern viele Internet- und Technologiewerte massiv eingebrochen. Einige große institutionelle Anleger beteiligten sich an der Gewinnmitnahme, so daß sich der Trend verstärkte.

Der Freiverkehrsindex der New Yorker Computerbörse Nasdaq verlor rund 2,9 Prozent. Mehr als eine Milliarde Aktien wurden dabei umgesetzt. Aktien von Online-Unternehmen wie AOL (America Online, Börse Frankfurt: AOL), Yahoo, E-Bay, @Home oder Excite verloren wie schon am Vortag ganz dramatisch. Selbst Großkonzerne wie Intel (Börse Frankfurt: INL), Cisco, Sun Microsystems (Börse Frankfurt: SSY) oder Dell Computer gingen mit einem dicken Minuszeichen vom Parkett. Sogar der AT&T-Ableger und kommende Mega-Netzwerkausrüster Lucent Technologies fiel unter den Standardwert.

Auch in Deutschland verloren Technologiewerte durchgehend. AOL gab an der Berliner Börse um 7,50 Mark nach, Mobilcom in Frankfurt sogar um 12,50 Mark. Selbst IBM (Börse Frankfurt: IBM), das in den Staaten dank des erwartet guten Jahresergebnisses als eines der wenigen High-Tech-Unternehmen keine Federn lassen mußte, hatte in der Mainmetropole fünf Mark nachgelassen.

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