Apple verlangt Gebühren für Firewire

Bremst der Obolus die Verbreitung des Bus-Standards?

Apple Computer (Börse Frankfurt: APC) will Hersteller von Geräten mit Firewire-Anschluß mit „etwa einem Dollar pro Anschluß“ zur Kasse bitten. Das berichtet Dick Davies vom US-Unternehmen 1394 Trade Association, das den Vertrieb der Firewire-Technik für Apple übernommen hat.
Firewire, auch bekannt unter dem Namen IEEE 1394, ist ein Hochgeschwindigkeits-Bus, der bis zu 400 MBit Daten pro Sekunde transportiert. Die grundlegende Technik ist sowohl zu Apple-Macintosh-Rechnern als auch zu PCs kompatibel. Sie ermöglicht den Anschluß von Peripheriegeräten wie Stereoanlagen, externen Festplatten oder anderen Rechnern ohne das Installieren eines Treibers. Die Firewire-Technik war 1995 von Apple entwickelt worden.
Da viele Geräte – ein externes Speichermedium etwa – über mindestens zwei Ports verfügen, könnte Apple auf diese Art seinen Umsatz ganz gewaltig steigern – allerdings zum Nachteil von Firewire, wie Kritiker monieren. „IEEE 1394 ist eine Technik, die stark verbreitet sein muß, um nützlich zu sein“, kommentierte Mark Bridgwater, Chef des US-Unternehmens Digital Harmony, das die Kompatibilität von Firewire-Geräten überprüft: „Aber eine Lizenzgebühr ist bestimmt nicht der Weg, das zu bewerkstelligen.“
Kontakt: Apple Computer, Tel.: 089/996400

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