Microsoft gegen Bristol: Neuer Termin

Gericht vertagt Verfahren auf den 1. Juni

In einem der vielen Verfahren, in die Microsoft verwickelt ist, gab es eine kleine Entscheidung: Die US-Bezirksrichterin Janet Hall aus Connecticut hat den 1. Juni 1999 als Termin für die nächste Anhörung im Verfahren Bristol Technologies gegen Microsoft (Börsenkürzel MSF) festgesetzt.
Bristol hatte im August 1998 Klage gegen Microsoft erhoben und eine Veröffentlichung des NT-Codes verlangt. Auf diese Weise hätten auch kleinere Softwareschmieden eine Chance, wettbewerbsfähige Produkte für den Markt zu entwickeln.
Bristol führt vor Gericht an, 1991 wesentlich zur Entwicklung des Betriebssystems Windows NT beigetragen zu haben. Die Firma hätte dennoch nur eine eingeschränkte Lizenz für den Code erwerben können. Der Softwareriese habe gegen den Sherman Antitrust Act verstoßen, indem es seine Monopolstellung bei Betriebssystemen ausnutzte, um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen.
Bristol Technology ist ein Hersteller von plattformübergreifenden Entwicklungswerkzeugen, die Unix- und Windows-basierte Anwendungen miteinander verbinden. Bekanntestes Produkt der Firma ist „Wind/U“.
Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760; Bristol, Tel.: 0031-334505050

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