Regulierer bremst Telefon-Euphorie

Preise sollen langsamer sinken / Leck in der Planungssicherheit ausgemacht

Der Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle, glaubt nicht daran, daß sich 1999 der Preisverfall am Telekommunikationsmarkt in ähnlichem Maße fortsetzen wird wie 1998. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ bezeichnete er die Möglichkeiten für weitere Tarifsenkungen als „begrenzt“.
Allerdings konnte der Behördenchef eine Ende der Preisnachlässe noch nicht ausmachen. Netztechniken wie etwa das Telefonieren via Internet könnten die Gesprächskosten weiter senken.
Offen ist für Scheurle auch die Zukunft der Mieten für die Nutzung der vom Ex-Monopolisten Telekom gehaltenen Teilnehmeranschlüsse, der sogenannten „letzten Meile“. Eine Entscheidung, die eigentlich im November hätte fallen sollen (ZDNet berichtete), sei nun auf den 30. April vertagt. Dabei handele es sich „in der Tat (um) ein Leck in der Planungssicherheit in Deutschland.“

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