Gegen MP3: US-Musikindustrie gründet Copyright-Initiative

Will "sicheren Standard" für den Musikverkauf übers Netz entwickeln

Die Vereinigung der amerikanischen Musikunternehmen (RIAA) hat mit zahlreichen bekannten Unternehmen der US-Unterhaltungsindustrie die „Secure Digital Music Initiative“ (SDMI) gegründet. Dabei geht es um die Entwicklung einen neuen Standards für den Verkauf von Musik über das Internet (ZDNet berichtete).
SDMI wird von großen Namen in der Industrie unterstützt, darunter Strauss Zelnick, Chef von Bertelsmanns BMG Entertainment, Ken Berry von EMI Recorded Music, Thomas Mottolam von Sony Music Entertainment, Doug Morris von Seagram’s Universal Music Group sowie Bob Daly und Terry Semel von Warner Brothers und der Warner Music Group.
Ebenfalls mit von der Partie sind zahlreiche andere große Unternehmen wie America Online, AT&T, IBM, Intel, Lucent, Microsoft, Sony, und Toshiba.
„Es soll eine industrieweite Initiative sein, um das Copyright im Internet zu sichern“, sagte RIAA-Sprecherin Alexandra Walsh. Der neue Standard solle es Computernutzern erlauben, Musik zu kaufen und vom Netz herunterzuladen, wobei die Betonung auf dem Wort „verkaufen“ liege. Anders als bei MP3 werde man keine kostenlosen Vervielfältigungen herstellen können.
Umfangreiche Grundlageninformationen zur Debatte um den MP3-Standard liefert ein ZDNet Special.

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