Java-Verfügung: Microsoft legt Berufung ein

Unternehmen will sich aber an Entscheidung halten

Microsoft hat im Java-Streit Berufung gegen die Gerichtsverfügung eingelegt, die Auslieferung seiner Java-Produkte Anfang Januar zu stoppen.
Im Rechtsstreit mit Sun hatte US-Bezirksrichter Ronald Whyte am 17. November 1998 entschieden, daß Microsoft den Verkauf seines Betriebssystems Windows 98 und des Browsers Internet Explorer 4.0 einstellen muß, sollten beide Programme nicht die Java-Kompatibilitätstests von Sun bestanden haben.
Der Richter begründete seinen Erlaß mit der Aussage, es sei sehr wahrscheinlich, daß Sun den Rechtsstreit mit Microsoft gewinnen werde. Daher müsse schon jetzt verhindert werden, daß Microsoft durch den Verkauf einer eigenen Version von Java vollendete Tatsachen schaffe und die Plattformunabhängigkeit der Programmiersprache auf Dauer untergrabe.
Anfang des Monats hat Microsoft eine neue Version seiner Java Virtual Machine für Windows herausgebracht, die nach Angaben der Firma der Verfügung des Gerichts entspricht. Microsoft hat ebenso den Internet Explorer für Macintosh- und Unix-Comuter entsprechend verändert. Die Verfügung bleibt bestehen, bis sie ein höheres Gericht außer Kraft setzt.
Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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