Iomega kauft sich für 900000 Dollar frei

Kartellamt untersuchte dubiose Zwangsverträge

Das Washingtoner Kartellamt Federal Trade Commission (FTC) hat laut amerikanischen Presseberichten einen Vergleich mit Iomega bekanntgegeben. Der Hersteller von Speichermedien wird 900 000 Dollar zahlen, im Gegenzug stellt die Behörde ihre Ermittlungen wegen Verletzung des Verbraucherschutzes ein.
Die FTC hatte bemängelt, Iomega habe verschiedene Kampagnen unterstützt, in denen Kunden fette Rabatte und Merchandising-Produkte versprochen wurden. Im Gegenzug hätten die Kunden lediglich die Produkte des Unternehmens vertreiben müssen. Doch Iomega habe es versäumt, den Kunden eine Möglichkeit zur Rückgabe der Produkte zu geben, wenn sie diese nicht absetzen konnten. Auch hätten sie keine Chance gehabt, vom Vertrag zurückzutreten oder ihre Aufträge kostenlos stornieren zu lassen.
Die FTC wies darauf hin, daß die Zahlung keinem Schuldeingeständnis gleichkomme. Iomega führt an, die Unregelmäßigkeiten, die auf die Jahre 1996 und 1997 zurückdatieren, hätten sich durch die große Nachfrage bei der Aktion eingeschlichen.
Kontakt: Iomega, Tel.: 0041-22-8797000

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