South Carolina steigt aus Microsoft-Prozeß aus

Bundesstaat zieht Klage zurück / AOL-Netscape-Deal habe alles geändert

Der Justizminister von South Carolina, Charles Condon, gab den Ausstieg seines Bundesstaates aus dem Kartellrechtsprozeß gegen Microsoft bekannt.
Er begründete diesen Schritt damit, daß die Fusion von AOL und Netscape zu einer völlig neuen Situation auf dem Softwaremarkt geführt hätte. Es herrsche nun wieder in ausreichendem Maße Wettbewerb. Ein Monopol von Microsoft könne nicht mehr ausgemacht werden: Wörtlich sagte Condon: „Die jüngsten Entwicklungen zeigen, daß das Internet ein Teil unserer Wirtschaft ist, der blüht. Weitere Interventionen oder Regulierungen sind unnötig und meiner Meinung nach unklug.“
Microsoft begrüßte das Vorhaben von South Carolina.
Im Mai dieses Jahres hatte das US-Justizministerium eine umfassende Kartellrechtsklage gegen den Softwareriesen Microsoft eingereicht. Hauptvorwurf ist, Microsoft würde sein Monopol bei Desktop-Software illegal ausnutzen, um seine Dominanz auf dem Gebiet der Internet-Software auszudehnen. Der Klage hatten sich 20 US-Bundesstaaten angeschlossen.
Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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