Die drahtlose 22-Mbps-Produktreihe von U. S. Robotics besteht zum Testzeitpunkt aus drei Produkten: der PC-Card 2210, der PCI-Karte 2216 und dem Wireless Access Point 2249. Bei allen drei Geräten setzt der Hersteller auf das ursprünglich von Texas Instruments entwickelte PBCC-Modulationsverfahren (Packet Binary Convolutional Coding). Damit werden unter optimalen Umständen Datenraten von bis zu 22 MBit pro Sekunde erreicht – der IEEE-802.11b-Standard, zu dem die Geräte abwärtskompatibel sind, sieht unter idealen Bedingungen lediglich eine Datenrate von 11 MBit pro Sekunde vor.

Im ZDNet-Test erzielt die PCI-Karte bei der Übertragung einer 138-MByte-Testdatei einen befriedigenden Wert von 5,3 MBit pro Sekunde. 11-MBit/s-Geräte erreichen in der Regel reale Werte zwischen 3 und 4 MBit pro Sekunde. Bei gleichem Abstand vom Access Point (3 Meter) kommt die PC-Karte auf 5,0 MBit pro Sekunde. Nach 25 Metern Entfernung innerhalb eines Gebäudes bricht die Verbindung zum Access Point ab. Das ist ein durchschnittliches Ergebnis.

Auf allen neuen Produkten der 22-Mbps-Serie prangt das „3-Step-Installation“-Logo, das dem Anwender einen simplen Installationsvorgang verspricht. Das trifft in der Praxis auch absolut zu: Software-Einrichtung, Hardware-Einrichtung und Konfiguration sind gleichermaßen einfach durchzuführen, auch bei unterschiedlichen Betriebssystemen. Einziger Kritikpunkt: Für die Verbindung zwischen Access Point und Switch liefert der Hersteller ein lediglich einen Meter messendes CAT5-Kabel mit. Der Access Point muss förmlich auf dem Switch stehen – oder aber der Anwender muss sich ein längeres Kabel besorgen.

Umfangreiche Einstellungen möglich

Das mitgelieferte Software-Utility identifiziert den Access Point und ermittelt eine geeignete IP-Adresse. Über ein Web-Interface erfolgt die eigentliche Konfiguration: Im Bereich „Basic Settings“ wählt der Anwender unter anderem den Funkkanal und stellt die WEP-Verschlüsselung auf 64, 128 oder 256 Bit ein. Bei den „IP Settings“ kann zwischen fester oder dynamischer IP-Adresse gewählt werden. Die Betriebsart lässt sich unter „Advanced Settings“ auswählen, das Gerät arbeitet wahlweise als reiner Access Point oder als Bridge zwischen zwei Netzen. Außerdem stellt der Anwender hier die gewünschte Übertragungsrate ein und konfiguriert die beiden Antennen. Wahlweise können diese einzeln oder gemeinsam verwendet werden. Als Tools stehen Möglichkeiten zum Firmware-Upgrade und Reboot des Access Points zur Verfügung. Sehr positiv ist, dass sich die gesamte Konfiguration des Access Points in eine Datei sichern lässt. Das spart dem Anwender viel Zeit und Arbeit, wenn eine verloren gegangene Konfigurationen rekonstruiert werden soll.

Für die beiden Netzwerkkarten setzt U. S. Robotics ungeachtet der unterschiedlichen Schnittstellen (PC-Card und PCI-Slot) auf die gleiche Software, ein übersichtliches Konfigurations-Utility. Darüber kann der Anwender unter anderem Informationen zur Verbindungsqualität und Signalstärke ablesen. In der Rubrik „Configuration“ kann neben dem Netzwerknamen und der gewünschten Brutto-Übertragungsrate zwischen dem Ad-hoc- oder Infrastruktur-Modus gewählt werden. Sicherheitseinstellungen für die WEP-Verschlüsselung fehlen ebenso wenig wie eine Standortüberwachung. Damit lassen sich alle Access Points im Empfangsbereich anzeigen sowie detaillierte Informationen über jeweils den Access Point, an dem der Anwender aktuell angemeldet ist.

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