Toshiba e350

Als Microsoft sein neues Betriebssystem Windows Mobile/Pocket PC 2003 auf den Markt brachte, erweiterte Toshiba seine e330-Produktreihe um den e350. Der e350 ist mit einem helleren transflektiven Bildschirm und dem überarbeiteten Intel-Prozessor PXA255 mit 300 MHz, allerdings nicht mit dem aktuellsten Betriebssystem Pocket PC 2003 ausgestattet. Dies gibt es aber optional. Der neue Handheld hat so seine Nachteile: Von den 32 MByte des e330 sind lediglich 16 MByte Flash-ROM-Speicher übrig geblieben und die mit anderen Windows Mobile-Geräten gelieferte Anwendung Pictures fehlt. Design Der auffälligste Unterschied zu seinen Vorgängern mit silberfarbenem Gehäuse ist die Gehäusefarbe Anthrazit des e350. Die Abmessungen sind gleich geblieben (12,5 x 8 x 1,2 cm), an Gewicht hat der Handheld lediglich um ca. 3 g auf knapp 162 g zugelegt. Unterhalb des Displays finden sich weiterhin die typischen Programm-Tasten, das 5-Wege-Pad sowie der kleine eingebaute Lautsprecher, der zwar immer noch ein wenig schwach klingt, jedoch mit den erweiterten Sound-Einstellungen etwas aufgemotzt werden kann. Neu ist der 3,5-Zoll-Bildschirm. Wie auch der e750 ist der e350 mit einem transflektiven Bildschirm ausgestattet, der heller und gleichmäßiger ausgeleuchtet ist und mit der Pocket PC-Standardauflösung von 320 x 240 Pixeln 65.536 Farben liefert. Abgesehen von der neuen Farbe erinnert der e350 stark an die Toshiba-Modelle e310 und e330. Flach wie eine Flunder: Der e350 ist gerade einmal 1 cm dick. Wie auch beim e310 erfolgt die Datenübertragung zwischen e350 und PC über ein robustes Cradle. Das ist für die Arbeit zu Hause ideal, für unterwegs ist die Station jedoch ein wenig schwer geraten. Ein USB-Stromversorgungs-/Synchronisierungskabel ist optional für weniger als 60 Euro erhältlich. Zum Laden unterwegs wird ein Netzteil benötigt, das direkt unten am Gerät eingesteckt werden kann. Das Cradle ist zwar schwer und klobig, doch lässt sich der e350 auch ohne aufladen. Ausstattung Neben dem sofort ins Auge fallenden neuen Display finden sich auch im Inneren einige kleinere Neuerungen. Als Intel 300-MHz-XScale-Prozessor kommt der PXA255 zum Einsatz, der etwas schneller ist als der beim e330 verwendete PXA250. Mit 64 MByte ist der RAM-Speicher gleich geblieben. Verwunderlich ist dagegen, dass der e350 nur über 16 MByte ROM verfügt – nicht gerade viel für das Betriebssystem oder das Backup der Daten. Über den Steckplatz für eine Secure Digital/MultiMediaCard (SD/MMC) oberhalb des Geräts kann zusätzliche Speicherkapazität angeschlossen werden – was dringend zu empfehlen ist. Der e350 arbeitet mit dem Pocket PC-Betriebssystem Microsoft Pocket PC 2002 Professional mit den üblichen MS-Programmen wie Pocket Word, Pocket Excel, Pocket Outlook, Microsoft Windows® Media™ Player 8 für Pocket PC. Der Bildschirm wird durch ein Lederfutteral geschützt. Leider ist PhotoBase im e350 nicht vorhanden, so dass man ganz ohne Programm zur Wiedergabe und Bearbeitung von Bildern auskommen muss. Im Lieferumfang der auf CD beiliegenden Hauptsoftware sind Outlook 2000 und ActiveSync 3.5 enthalten, ansonsten ist die Auswahl an mitgelieferten MS-Programmen jedoch eher dürftig. Leistung Der etwas schwache Lautsprecher des e350 befindet sich direkt unterhalb der Funktionstasten. Insgesamt überzeugt die Performance des e350 durchaus. Der PXA255 300-MHz-Prozessor führte die meisten Aufgaben rasch aus. Die Videos und Videospiele liefen im Test problemlos, bei Hexacto Bounty Hunter 2099 Pinball traten allerdings gelegentliche Unterbrechungen auf. Die Musikwiedergabe fiel zu leise aus und musste erst über die Lautstärkeregelung und erweiterten Einstellungen nachreguliert werden. Schließlich war der Ton zwar auch bei Umgebungsgeräuschen verständlich, beim Klang bleibt der e350 jedoch leicht hinter anderen Handhelds wie dem Garmin iQue 3600 zurück. Dagegen besticht das Farbdisplay des e350 bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln mit 65.536 Farben. Der transflektive Bildschirm ist unabhängig von den herrschenden Lichtverhältnissen hell und klar ablesbar. Die seitliche Beleuchtung des e330 wurde beim e350 gegen eine Hintergrundbeleuchtung ausgetauscht, was für eine gleichmäßigere Bildqualität sorgt. Zusätzliche SD/MMC-Speicher sind für das Backup von Dateien und Daten unbedingt erforderlich. Die etwas spärlichen 1.000-mAh-Lithium-Ionen-Akkus überzeugten dennoch mit guter Laufzeit. So wurde im Test eine Videoschleife bei 66,6 Prozent Helligkeit abgespielt. Die übliche Testeinstellung liegt bei 50 Prozent, dies war hier jedoch nicht einstellbar. Trotzdem betrug die Laufzeit 3 Stunden und 51 Minuten. Das ist zwar an sich nicht überwältigend, doch kann man durch Reduzieren der Helligkeit oder Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung, die z.B. beim Hören von MP3-Dateien nicht benötigt wird, die Akkulaufzeit verlängern.

Als Microsoft sein neues Betriebssystem Windows Mobile/Pocket PC 2003 auf den Markt brachte, erweiterte Toshiba seine e330-Produktreihe um den e350. Der e350 ist mit einem helleren transflektiven Bildschirm und dem überarbeiteten Intel-Prozessor PXA255 mit 300 MHz, allerdings nicht mit dem aktuellsten Betriebssystem Pocket PC 2003 ausgestattet. Dies gibt es aber optional. Der neue Handheld hat so seine Nachteile: Von den 32 MByte des e330 sind lediglich 16 MByte Flash-ROM-Speicher übrig geblieben und die mit anderen Windows Mobile-Geräten gelieferte Anwendung Pictures fehlt.

Design

Der auffälligste Unterschied zu seinen Vorgängern mit silberfarbenem Gehäuse ist die Gehäusefarbe Anthrazit des e350. Die Abmessungen sind gleich geblieben (12,5 x 8 x 1,2 cm), an Gewicht hat der Handheld lediglich um ca. 3 g auf knapp 162 g zugelegt. Unterhalb des Displays finden sich weiterhin die typischen Programm-Tasten, das 5-Wege-Pad sowie der kleine eingebaute Lautsprecher, der zwar immer noch ein wenig schwach klingt, jedoch mit den erweiterten Sound-Einstellungen etwas aufgemotzt werden kann.

Neu ist der 3,5-Zoll-Bildschirm. Wie auch der e750 ist der e350 mit einem transflektiven Bildschirm ausgestattet, der heller und gleichmäßiger ausgeleuchtet ist und mit der Pocket PC-Standardauflösung von 320 x 240 Pixeln 65.536 Farben liefert.

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Abgesehen von der neuen Farbe erinnert der e350 stark an die Toshiba-Modelle e310 und e330.
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Flach wie eine Flunder: Der e350 ist gerade einmal 1 cm dick.

Wie auch beim e310 erfolgt die Datenübertragung zwischen e350 und PC über ein robustes Cradle. Das ist für die Arbeit zu Hause ideal, für unterwegs ist die Station jedoch ein wenig schwer geraten. Ein USB-Stromversorgungs-/Synchronisierungskabel ist optional für weniger als 60 Euro erhältlich. Zum Laden unterwegs wird ein Netzteil benötigt, das direkt unten am Gerät eingesteckt werden kann.

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Das Cradle ist zwar schwer und klobig, doch lässt sich der e350 auch ohne aufladen.

Ausstattung

Neben dem sofort ins Auge fallenden neuen Display finden sich auch im Inneren einige kleinere Neuerungen. Als Intel 300-MHz-XScale-Prozessor kommt der PXA255 zum Einsatz, der etwas schneller ist als der beim e330 verwendete PXA250. Mit 64 MByte ist der RAM-Speicher gleich geblieben. Verwunderlich ist dagegen, dass der e350 nur über 16 MByte ROM verfügt – nicht gerade viel für das Betriebssystem oder das Backup der Daten. Über den Steckplatz für eine Secure Digital/MultiMediaCard (SD/MMC) oberhalb des Geräts kann zusätzliche Speicherkapazität angeschlossen werden – was dringend zu empfehlen ist.

Der e350 arbeitet mit dem Pocket PC-Betriebssystem Microsoft Pocket PC 2002 Professional mit den üblichen MS-Programmen wie Pocket Word, Pocket Excel, Pocket Outlook, Microsoft Windows® Media™ Player 8 für Pocket PC.

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Der Bildschirm wird durch ein Lederfutteral geschützt.

Leider ist PhotoBase im e350 nicht vorhanden, so dass man ganz ohne Programm zur Wiedergabe und Bearbeitung von Bildern auskommen muss.

Im Lieferumfang der auf CD beiliegenden Hauptsoftware sind Outlook 2000 und ActiveSync 3.5 enthalten, ansonsten ist die Auswahl an mitgelieferten MS-Programmen jedoch eher dürftig.

Leistung

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Der etwas schwache Lautsprecher des e350 befindet sich direkt unterhalb der Funktionstasten.

Insgesamt überzeugt die Performance des e350 durchaus. Der PXA255 300-MHz-Prozessor führte die meisten Aufgaben rasch aus. Die Videos und Videospiele liefen im Test problemlos, bei Hexacto Bounty Hunter 2099 Pinball traten allerdings gelegentliche Unterbrechungen auf.

Die Musikwiedergabe fiel zu leise aus und musste erst über die Lautstärkeregelung und erweiterten Einstellungen nachreguliert werden. Schließlich war der Ton zwar auch bei Umgebungsgeräuschen verständlich, beim Klang bleibt der e350 jedoch leicht hinter anderen Handhelds wie dem Garmin iQue 3600 zurück.

Dagegen besticht das Farbdisplay des e350 bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln mit 65.536 Farben. Der transflektive Bildschirm ist unabhängig von den herrschenden Lichtverhältnissen hell und klar ablesbar. Die seitliche Beleuchtung des e330 wurde beim e350 gegen eine Hintergrundbeleuchtung ausgetauscht, was für eine gleichmäßigere Bildqualität sorgt.

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Zusätzliche SD/MMC-Speicher sind für das Backup von Dateien und Daten unbedingt erforderlich.

Die etwas spärlichen 1.000-mAh-Lithium-Ionen-Akkus überzeugten dennoch mit guter Laufzeit. So wurde im Test eine Videoschleife bei 66,6 Prozent Helligkeit abgespielt. Die übliche Testeinstellung liegt bei 50 Prozent, dies war hier jedoch nicht einstellbar. Trotzdem betrug die Laufzeit 3 Stunden und 51 Minuten. Das ist zwar an sich nicht überwältigend, doch kann man durch Reduzieren der Helligkeit oder Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung, die z.B. beim Hören von MP3-Dateien nicht benötigt wird, die Akkulaufzeit verlängern.

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