Dell Inspiron 8600: erste Eindrücke

Dell hat sein Flaggschiff im Bereich Multimedia überarbeitet. Das Inspiron 8600 als Top-Gerät für Multimedia-Profis wie für ambitionierte Heim-Anwender besitzt jetzt den Nvidia Geforce FX Go5650-Chipsatz und eine 80 GByte große Festplatte.

Dells neues Inspiron 8600 ist mehr als ein Update des Inspiron 8500, des leistungsstärksten Multimedia-Notebooks für Profis und vermögende Heim-Nutzer. Erstmals verbaut Dell eine Grafik-Lösung mit 128 MByte Speicher, die Nvidia Geforce FX Go5650. Bisher waren 64 Mbyte die Grenze an Onboard-Grafikspeicher; allein hier ist also ein mächtiger Performance-Sprung zu erwarten.

Die technischen Daten des Desktop-Ersatz-Notebooks lesen sich wie ein Who is who der Notebook-Komponenten: Ein 1,7 MHz Pentium M-Prozessor ergänzt durch bis zu 2 GByte Arbeitsspeicher, bis zu 80 GByte große Festplatte, das Display zwar ’nur‘ 15,4 Zoll, aber im Widescreen-Format, drahtloses WLAN-Netzwerk nach 802.11b inklusive und nach Wahl als optisches Medium ein DVD+RW-Laufwerk – luxuriöser geht es derzeit (noch) nicht. Damit eignet sich das Notebook hervorragend etwa für Journalisten bei Hörfunk und Fernsehen, die unterwegs Beiträge schneiden, Flash-Programmierer, alle die unterwegs mit Video arbeiten, aber natürlich auch Heimanwender, die auf dem Notebook 3D-Spiele spielen und DVDs nicht nur sehen, sondern auch produzieren wollen – und entsprechende Summen ausgeben können.

Mit etwas über drei Kilo Gewicht ist das Inspiron 8600 eines der schwereren Modelle selbst in der Desktop-Ersatz-Klasse. Wer viel reist, muss einen leichteren Kompromiss finden, aber im Vergleich zu 17-Zoll-Modellen mit Desktop-Komponenten ist es gut tragbar (diese wiegen teils sieben Kilo oder mehr). Die Standard-Garantie richtet sich an Consumern aus und beträgt ein Jahr. Profi-Anwender sollten die bei Dell problemlos wählbaren Verlängerungen und vielleicht Vor-Ort-Service wählen.

Mit seiner Highend-Ausstattung gehört das Dimension 8600 zu einer aufkommenden Klasse von Multimedia-Notebooks mit Widescreen-Bildschirm, die im Gegensatz zu den 17-Zoll-Modellen noch gut tragbar sind – für alle, die unterwegs nicht auf die gebotene Performance verzichten können oder wollen. Ein ausführlicher Test mit Benchmark-Ergebnissen, vermutlich in Rekord-Höhe, folgt demnächst bei ZDNet.

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