Die ersten Tablet-PCs

Der Tablet-PC - ein zu groß geratener Handheld oder doch eine Revolution im Umgang des Menschen mit der Maschine? Anlässlich des Launchs von Microsofts modifiziertem Windows XP hat ZDNet die ersten vier Geräte getestet.

Mit der Vorstellung von Microsofts Windows XP Tablet PC Edition (zur Demo) am heutigen Donnerstag launchen eine Reihe von Herstellern die ersten Endgeräte. Darunter sind Notebook-Hersteller wie Toshiba, Fujitsu-Siemens oder HP Compaq, die viel Erfahrung mit mobilen PCs haben, aber mit Viewsonic auch ein eher durch Monitore bekannter Hersteller.

Nicht vergessen sollte man die bereits vorhandenen Geräte angesichts der Produktflut, die Microsofts Hardware-Partner da produzieren. Ein Beispiel? Paceblade wird sein zu Beginn des Jahres eingeführtes Pacebook nun auch mit der neuen Betriebssystem-Variante ausliefern. Fujitsu-Siemens und Viewsonic sind ebenfalls nicht neu im Geschäft: Beide Hersteller haben schon mehrere Pen-Computer und Tablet-PCs auf dem Markt – nur eben mit Handschriftenerkennung und anderer Software, die nicht von Microsoft stammt.

Die Hersteller unterscheiden zwei grundsätzlich verschiedene Designs von Tablet-PCs: „Convertibles“, die wie ein Notebook aussehen (zumindest so lange, bis Sie das Display drehen…), und „Slates“, was zu deutsch ungefähr Schieferplatte bedeutet: eine schwarze, halbwegs dünne Einheit, an die man nur bei Bedarf eine Tastatur ansteckt.

Convertibles

Bei geschlossenem Display sehen die konvertierbaren Tablet-PCs genau wie ultraportable Notebooks aus. Der Unterschied: Wenn das Gerät geöfffnet ist, lässt sich der Bildschirm um 180 Grad schwenken und rückseitig auf die Tastatur zurückklappen: Dann sieht das Gerät endlich doch wie ein Tablett aus. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die integrierte Tastatur sind konvertierbare Tablet-PCs praktischer für alle Aufgaben, bei denen man viel schreiben muss: E-Mail, Textverarbeitung und so weiter.

Die bekanntesten Beispiele für diese Art von Tablet-PC-Design sind das Acer Travelmate C102 und das Toshiba Portege 3505.

Slates

Slates sehen aus wie übergroße Organizer. Die ‚grauen Platten‘ sind „der Tablet PC“, von dem Microsoft schwärmt und der in Prototypen zwei Jahre lang vorgezeigt wurde. Slates unterscheiden sich stärker vom traditionellen Notebook. Sie besitzen keine feste Tastatur, sondern werden überwiegend durch neue XP-Features wie digitale Tinte, Handschriften- und Spracherkennung bedient (zur Demo). Zusätzlich besitzen viele zusätzlich Applikationsknöpfe an der Seite, mit denen man per Knopfdruck die häufigsten Anwendungen aufrufen kann.

Dieses Design ist eher für passive Nutzung geeignet: im Web surfen, E-Mails nur lesen, lange Dokumente wie E-Bücher und natürlich auch Multimedia, von der Präsentation bis zum Spielfilm. Für die meisten Modelle gibt es wenigstens optional Ständer und Tastaturen, mit denen man das Tablett zum regulären Büro-PC umbauen kann.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über Unterschiede der neuen Geräte hinsichtlich des Designs informieren. Wenn Sie es eilig haben, können Sie auch gleich in die Tests springen.

Produkte im Test

HP Compaq TC1000

Fujitsu-Siemens Stylistic ST4000

Toshiba Portégé 3505

Viewsonic V1100

Themenseiten: Mobil, Mobile, Notebooks

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