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Für alle, die in Spam ertrinken, gibt es Hilfe in Gestalt spezieller Software oder E-Mail-Services, die unerwünschte E-Mail blockieren, wobei die entsprechenden Ergebnisse durchaus unterschiedlich ausfallen. Hier ein Überblick über fünf Anti-Spam-Anwendungen und Services.

Für alle, die in Spam ertrinken, gibt es Hilfe in Gestalt spezieller Software oder E-Mail-Services, die unerwünschte E-Mail blockieren, wobei die entsprechenden Ergebnisse durchaus unterschiedlich ausfallen. Hier ein Überblick über fünf Anti-Spam-Anwendungen und Services.

Spam ist kaum noch einzudämmen. Tatsächlich ist es mit der unerwünschten E-Mail inzwischen so schlimm, dass Studenten über die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Spam zu werden, schon wissenschaftliche Hausarbeiten verfassen. Damit muss endlich Schluss sein. ZDNet hat seinen erfahrenen Spam-Experten damit beauftragt, sich acht der verbreitetsten Anti-Spam-Produkte auf dem Markt anzuschauen, um herauszufinden, welches am besten geeignet ist, um unerwünschte E-Mails vom eigenen Posteingang fernzuhalten.

Die wohl effektivste Methode, um festzustellen, ob es sich bei einer E-Mail um Spam handelt oder nicht, dürfte die Verwendung eines Algorithmus oder einer Reihe von Tests sein. Diese Methode führt langfristig zu weit weniger falschen Alarmen als die anderen getesteten Anti-Spam-Methoden und sorgt dafür, dass die erwünschten E-Mails sicher im Posteingang landen. Leider ist die beste entsprechende Outlook-Anwendung – SpamAssassin Pro – nicht mehr erhältlich (siehe „Aktueller Hinweis“). Aber glücklicherweise können Benutzer von Eudora dank „Spamnix for Eudora“ weiterhin von dem zugrunde liegenden Spam-blockierenden Algorithmus profitieren. Und wer sich sein eigenes Programm kompilieren will, finden den Original-Open-Source-Algorithmus von SpamAssassin immer noch unter Spamassassin.org.

Die zweitbeste Lösung zum Stoppen von Spam ist ein Extra-Mailserver, der die E-Mail filtert, bevor sie überhaupt das eigene E-Mail-Programm erreicht. Ein Beispiel hierfür ist SpamCop. Der Hauptvorteil bei der Verwendung eines separaten Mailservers eines Drittanbieters besteht darin, dass dieser immer die aktuellste Version der Schwarzen Listen mit IP-Adressen von Spam-Versendern verwendet, so dass man sich darum nicht selbst kümmern muss. Eine ähnliche Methode wird von SpamKiller verwendet, das E-Mail bereits auf der eigenen Festplatte filtert, bevor diese an das E-Mail-Programm weitergeleitet wird. Dieses Programm lädt automatisch aktualisierte Schwarze Listen für seine Filter herunter.

Ein dritter Ansatz gewinnt zunehmend an Beliebtheit, obwohl es noch zu früh ist, um zu beurteilen, ob er genau so effektiv sein wird wie die anderen Methoden. Eine Reihe von neuen Produkten verwendet das vorhandene Adressbuch des Benutzers zur Erstellung einer Weißen Liste, also einer Liste aller Absender, die einem E-Mail schicken dürfen. Die Software blockiert dann sämtliche E-Mail von Absendern, die nicht auf dieser Weißen Liste stehen. Bei blockierten Absendern wenden einige Produkte (Mailblocks, Qurb und Matador) eine umstrittene neue Praxis an und senden eine E-Mail mit einer Testfrage zurück, die automatisierte Spammer nicht beantworten können. Bislang stößt diese Methode aber noch auf eine Reihe von Hindernissen.

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, aber in jedem Fall ist bei den Tests ein deutlicher Rückgang an unerwünschten E-Mails zu verzeichnen gewesen. Die Ergebnisse können im konkreten Einzelfall zwar unterschiedlich ausfallen, doch irgendeine Art von Filter zu verwenden ist sicher immer noch besser als gar keinen.

Aktueller Hinweis: In einer Pressemitteilung gibt Network Associates bekannt, dass Deersoft kürzlich von Network Associates übernommen wurde und die hier getestete Software Spam Assassin Pro in die neue Version 5.0 von McAfee Spamkiller integriert und Mitte 2003 in den Handel gebracht werden soll. In diesem Zusammenhang bietet Network Associates seine aktuelle Software, McAfee Spamkiller 4.0, zu einem deutlich günstigeren Discount-Preis an.



Spamnix for Eudora

Falls Sie Eudora nutzen und Spam hassen, versuchen Sie es doch einmal mit Spamnix, dem besten Spam-Filter, den wir bisher gesehen haben. 
 Zum Test



Qurb, Inc. Qurb

Das Outlook-Plug-in stoppt zwar 100 Prozent der Spam-Nachrichten, aber auch 10 Prozent der erwünschten E-Mails. Trotzdem ist Qurb eines der besseren erhältlichen Anti-Spam-Programme. 
 Zum Test



McAfee SpamKiller 4.0

Obwohl SpamKiller etwas teuer ausfällt, ist das Programm ein effizienter Spam-Filter für fast jede E-Mail-Software. 
 Zum Test



Deersoft SpamAssassin Pro

Als einfaches und schnörkelloses Werkzeug für Outlook-Nutzer bietet SpamAssassin Pro zum Preis von 30 US-Dollar eine leichte und effektive Möglichkeit, sich von Spam-Mails zu befreien. 
 Zum Test



MailFrontier Matador for Outlook

Matador ist ein ambitionierte und ausgefeiltes neues Anti-Spam-Utility, aber das Outlook-Plug-in blockiert zu viele erwünschte Mails. 
 Zum Test

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Bitte keine Werbung einwerfen!

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  • Am 10. Oktober 2003 um 8:46 von Mike

    Bitte keine Werbung einwerfen!
    Also ich benutze schon ewig "Steganos Mail Cleanup" und bin voll zufrieden.Ich weis nicht warum das Programm nicht mit vorgestellt wurde.

  • Am 4. Dezember 2003 um 8:30 von Thomas Schlüter

    Cloudmark SpamNet
    Hallo,
    ich hab mir SpamNet zugelegt. Hatte eine Testversion (http://www.cloudmark.com/products/spamnet/) und das Ding war klasse. Hab ich mir dann bestellt. Kostet allerdings etwas aber es Lohnt sich!

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