Windows 2000: Performance überwachen

Windows 2000 enthält umfangreiche Performance-Tools zur Erfassung und Dokumentation der Systemleistung. Diese Tools verwenden verschiedene Indikatoren, die unterschiedliche Performance-Aspekte messen.

Das Überwachen der System-Performance in einem Netzwerk stellt für Unternehmen eine Möglichkeit dar, sich vor übermäßigen Ausfallzeiten im Falle von Defekten an kritischen Komponenten zu schützen. Durch eine Performance-Überwachung verfügt der Administrator über ein Frühwarnsystem. Deshalb sollte ihre Implementierung zu den zentralen Punkten einer Netzwerkverwaltung zählen.

Windows 2000 enthält umfangreiche Performance-Tools zur Erfassung und Dokumentation der Systemleistung. Diese Tools verwenden verschiedene Indikatoren, die unterschiedliche Performance-Aspekte messen. Ich werde hier erörtern, welche Performance-Bereiche Ihre besondere Aufmerksamkeit erfordern und wie Sie mithilfe grundlegender Benchmark-Werte für die Performance-Indikatoren in Windows 2000 die wichtigsten Parameter der System-Performance erfassen können.

Was muss überwacht werden?
Auf einem herkömmlichen Server gibt es vier grundlegende Indikatoren, die für den störungsfreien Betrieb entscheidend sind. Diese lauten wie folgt:

  • Speicher: Seiten/Sek.
  • Prozessor: Prozentuale Prozessorzeit
  • Physische Festplatte: Prozentuale Festplattenzeit
  • Netzwerk: Bytes/Sek.

Natürlich ist zur Überwachung der Performance ein Vergleich abweichender Ergebnisse mit Normalwerten erforderlich. Daher müssen Sie mit diesen vier Indikatoren einen Benchmark-Wert für die Performance jedes einzelnen Systems festlegen.

Beachten Sie dabei, dass diese Benchmarks von System zu System variieren, da jeder Rechner andere Aufgaben ausführt und eventuell andere Hardware-Komponenten enthält. Sie sollten daher im Falle von Änderungen in einem System auch dessen Benchmark-Werte entsprechend anpassen.

Zur Bestimmung eines Benchmarks sollten die vier Indikatoren über einen Zeitraum beobachtet werden, der die typische tägliche Nutzung der Systeme wiedergibt. Dieser Zeitraum sollte Zeiten mit besonders starker und besonders schwacher Auslastung umfassen. Beispielsweise könnte zunächst ein Benchmark-Wert über 24 oder 48 Stunden ermittelt werden. Achten Sie dabei darauf, die Leistung von Server A von einem anderen Gerät aus zu erfassen, da bei einer von Server A aus durchgeführten Überwachung von Server A dessen Performance beeinträchtigt wird, was zu einem verfälschten Benchmark führt. Denen Sie auch daran, dass Schwankungen in den Durchschnittswerten auf Systemengpässe hindeuten können.

 

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