Upgrade von WinNT auf Win2000: Wichtiges zur Vorbereitung

Dieser Artikel stellt eine Lösung für Probleme mit zerstörten DNS nach der Migration von NT auf 2000 vor, und erläutert weitere empfehlenswerte Vorbereitungen, die vor dem Upgrade auf Windows 2000 zu treffen sind.


Es ist gibt nichts Besseres als die Erfahrung, einem Netzwerkadministrator beizubringen, wie man gewisse Dinge richtig macht. Die ersten Schritte bei der Einführung einer neuen Technologie sind zwangsläufig dornenreich. Viele Netzwerkadministratoren kommen zu TechRepublic, um die Erfahrungen ihrer Kollegen anzuzapfen und Einblick in die Aufgaben zu erhalten, die auch sie zu erledigen haben.

Das war vor kurzem der Fall, als ein Administrator folgende Anfrage in die Runde warf: „Können sie diesem Admin bei der Planung eines Migrationstests vor Win2K helfen?“

Joe stand vor der Aufgabe, die Anwendungen, mit denen sein Unternehmen arbeitet, auf Kompatibilität mit Microsoft Windows 2000 zu testen, denn man dachte über eine Migration von Windows NT 4.0 nach. Joe hatte sich vernünftigerweise entschlossen, ein Testnetzwerk aufzubauen, um so die Kompatibilität der Anwendungen zu prüfen. Da er aber wenig Erfahrung in diesem Bereich hatte, brauchte er Hilfe.

Eine Antwort auf Joes Problem kam von Brian Coverstone (MCSE, MCDBA). Coverstone hatte bereits über ein Jahr mit Windows 2000 gearbeitet, und warnte Joe vor ein paar kleinen Macken. Zum einen sagte er, dass das Upgrade des Primary Domain Controllers (PDC) zu Active Directory (AD) in Win2K jeden DNS-Dienst zerstören würde, der auf dem Rechner installiert war, als er noch mit NT lief.

In diesem Artikel wird Coverstone eine Lösung für das Problem mit den zerstörten DNS aufzeigen und noch ein paar andere Vorbereitungen erläutern, die er vor dem Upgrade auf Windows 2000 empfiehlt.

Nachforschung bringt viel
Um die erforderlichen Informationen über die Kompatibilität der Anwendungen zu erhalten, empfiehlt Coverstone den Aufbau eines Testnetzwerks, das das aktuelle Arbeitsnetzwerk so genau wie möglich abbildet.

„In einer perfekten Arbeitsumgebung sollte es möglich sein, Ihre Server auf Festplatten zu spiegeln und Sie in einem Testlabor auf identischen Rechnern in zu installieren“, sagt Coverstone. „Für alle anderen von uns sollte es ausreichen, Rechner mit demselben HAL-Typ [Hardware Abstraction Layer] und ähnlicher Hardware einzusetzen.“

Bevor man sich im Testnetzwerk auf ein bestimmtes Setup festlegt, ist es günstig, sich etwas in Win2K einzulesen und zu sehen, ob es neue Features gibt, die in dem zukünftigen Netzwerk eingesetzt werden können.

„Gehen sie ins Internet und suchen Sie mit Ihrer Lieblingssuchmaschine nach „Windows NT 2000 Migration“. Lesen Sie Artikel von mehreren Quellen und nehmen Sie aus jedem die besten Infos“, rät Coverstone. „Je mehr Referenzmaterial Sie haben, desto besser.“

Coverstone empfiehlt auch ein Buch von Microsoft Press, MCSE Training Kit: Migrating from Microsoft Windows NT 4.0 to Microsoft Windows 2000. Dieses Buch ist nicht nur eine hervorragende Grundlage für das Upgrade, sondern auch eine vorzügliche Quelle für die Microsoft-Prüfung 70-222.

Dokumentieren Sie alles, während Sie das Upgrade auf dem Testnetzwerk umsetzen. Schreiben Sie alles auf, einschließlich welche Treiber Sie in welcher Reihenfolge installieren oder welche Server Sie in welcher Reihenfolge aktualisieren.

„Dokumentationen und Checklisten werden sich als Freunde erweisen, wenn Sie dann Ihre Arbeitsserver upgraden“, sagt Coverstone. „Damit stellen Sie sicher, dass Sie wirklich keinen Schritt vergessen, den Sie in ihrem Testnetz ausgeführt haben.“

 

Themenseiten: Betriebssystem, Windows, Windows NT

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