Der Entwickler der ersten portablen MP3-Player, SonicBlue, steigt mit dem Rio Volt in den Markt für tragbare CD-Spieler ein, die auch MP3 lesen können. Mit Erfolg: Bei seinen stark reduzierten Abmessungen verfügt dieser Player über alle Funktionen, die man von einem solchen Produkt erwarten darf. Er ist kompatibel zu Audio-CDs, kann aber auch MP3- und WMA (Windows Media Audio) -Dateien lesen, deren Kompressionsraten bei gleicher Klangqualität besser sind als bei MP3.

Die Schocksicherung funktioniert perfekt und sorgt für ununterbrochene Wiedergabe in praktisch allen Umgebungen. Doch braucht es einige Stunden, bis man sich mit der Handhabung dieses Players vertraut gemacht hat. Da er kompatibel zum ID3-Standard ist, der den Dateien Textdaten hinzufügt, zeigt das Display alle Informationen zum jeweils laufenden Titel. Der Equalizer verfügt über fünf Voreinstellungen, eine sechste kann durch den Anwender definiert werden, ist aber nur nach einem Update der Firmware verfügbar. Das ist ebenfalls eine Innovation von SonicBlue: Software-Updates können dem Rio Volt neue Funktionen beibringen.

Die Navigation zwischen den Titeln kann auf dem Player selbst geschehen, aber es ist einfacher und bequemer, dazu die Fernbedienung zu benutzen. Auf dieser sind sämtliche Tasten für die Navigation und das Abspielen noch einmal vorhanden und wirklich ergonomisch angeordnet.

Und schließlich, als letzter wichtiger Aspekt, liegt die Laufzeit bei über 12 Stunden, was für einen portablen CD-Spieler eine echte Leistung ist – erst recht, da nur 2 AA-Batterien benötigt werden. Diese Ausdauer wird durch den intensiven Gebrauch des Pufferspeichers während des Abspielens ermöglicht. Dieser lädt die Daten des jeweils laufenden MP3-Titels im Voraus, so dass der CD-Antrieb für einige Sekunden abgeschaltet werden kann, was sehr viel Energie spart. Die CD setzt sich erst wieder in Bewegung, wenn der Speicher neue Daten braucht. Terratec setzt dasselbe Verfahren, wenn auch mit geringerer Effizienz, beim M3Po Go ein.

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