Memorybird, das neue externe Speichermedium von Fujitsu-Siemens, ist eine kleine, aber kostspielige Lösung zur Datenübertragung zwischen zwei Computern mit USB-Anschluss.

Dieser leichte wiederbeschreibbare Speicher von nur 18 g, den man mit einem Textmarker verwechseln könnte, wird mit den Kapazitäten 16 und 64 MByte angeboten. Bei 16 MByte Speicher, die etwa 11 HD-Disketten entsprechen, hat man Platz für ungefähr 300 Word-Dokumente, aber nur zwei hochauflösende Fotos oder vier MP3-Dateien, die in etwas mehr als 30 Sekunden übertragen werden.

Mit gut 2 Euro pro MByte (bei einer Kapazität, von 64 MByte), ist dieser Speicher eine relativ kostspielige Lösung, um relativ wenig Daten bei sich tragen zu können. Eine externe USB-Festplatte mit 10 GB beispielsweise reduziert diese Kosten auf ein Hundertstel – doch ist diese Möglichkeit sicherlich weniger bequem.

Neben seinen geringen Abmessungen ist die einfache Handhabung der zweite Trumpf des Memorybird. Hat man die Schutzkappe abgezogen, steckt man ihn direkt in den USB-Anschluss des PC oder verbindet ihn mittels des mitgelieferten, aber leider zu kurzen Kabels. Er wird unter Windows ME und 2000 automatisch erkannt, nachdem sich der Windows-Treiber, der diesen USB-Speicher unterstützt, automatisch installiert hat. Unter Windows 95/98 und 98 SE muss der Treiber manuell installiert werden, bevor der Speicher benutzt werden kann. Man kopiert die Daten dann mittels Drag & Drop im Explorer, eine Anzeige informiert über den Fortschritt des Vorgangs. Wie eine Diskette verfügt auch der Memorybird über eine – schwer zugängliche – Verriegelung, die das unbeabsichtigte Löschen von Daten verhindern soll. Der Hersteller schätzt die Haltbarkeit der Daten bei diesem neuen Medium auf mindestens 10 Jahre.

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