Mit ihrer hoher Auflösung, Top-Qualität und umfangreichen Features wird die Powershot G2 Einsteigern und Profis gerecht.

Beeindruckend ist die Anzahl der Bedienelemente der G2, die schon beim ersten Anblick ein High-Tech-Innenleben vermuten läßt. Die Vielzahl der Einstell-Möglichkeiten bekommt man nach etwas Übung schnell unter Kontrolle.

Aufgrund des Gewichts von 513 Gramm (420 Gramm ohne Speicher und Akku) und der Bauweise liegt die Canon-Kamera bei kleineren Händen nicht ganz so stabil und gut in der Hand, wie man das von Modellen mit ausgeprägterem Griff gewohnt ist. Der Objektivdeckel kann durch das Schraubgewinde am Objektiv aufgeschraubt oder einfach aufgesteckt werden. Canon bietet zusätzlich optionale Vorsatzlinsen für Tele-, Weitwinkel und Nahaufnahmen.

Der vollständige Lieferumfang der Kamera umfasst alle erforderlichen Anschlusskabel für USB und Video, die Software CD für PC und Macintosh, Akku (Lithium-Ionen) und Netzteil/Ladegerät sowie die 32-MBye-Speicherkarte. Praktisch: die Fernbedienung und Remote-Capture-Funktion (Steuerung der Kamera vom PC aus via USB-Kabel) vergrößern den Aktionsradius. Unterstützt wird bei PC-Systemen Windows 95, 98, 2000 und NT 4.0, mitgeliefert wird der Twain-/WIA-Treiber 3.8 (Windows 98, ME und 2000). Die Verwendung der USB-Schnittstelle mit der Canon-Digitalkamera ist auf die Windows 98/Me/2000-Plattform beschränkt.

Auch die mitgelieferte Software kann sich sehen lassen und bietet alles was man zum Erstellen und Bearbeiten der Bilder braucht. Neben den Treibern bietet Canon Adobe Photoshop LE, Photostitch Panoramasoftware Version 3.1.3, Zoom Browser Fotomanagementsoftware 2.8, Photo-Record Drucklayoutsoftware 1.2.4, Remote Capture 2.0, RAW Image Converter 1.1 und Apple QuickTime 5.0.

Die Direct-Print-Funktion ermöglicht den Anschluss an Canon-Fotodrucker (Direktdruck mit Canon Card Photo Printer CP-10) über den USB-Anschluss. Der Druckvorgang wird dabei über die Kamera gesteuert, wobei auch Ausdrucke von Ausschnitten möglich sind.

Die G2 bietet vier Auflösungsstufen, die auf der mitgelieferten 32-MByte-Compact-Flash-Karte folgender Anzahl an Bildern im JPEG-Format Platz bietet: 15 Bilder bei 2272 x1704 Pixel, 30 Bilder bei 1600 x 1200, 53 Bilder bei 1024 x 768 und 120 Bilder bei 640 x 480 Pixel. Im RAW-Modus, der alternativ zu JPEG-Komprimierung zur Verfügung steht, können die Bildinformationen des Sensors verlustfrei gespeichert werden. Hier können bei 32 MByte zehn Bilder gespeichert werden. Die Compact-Flash-II-Schnittstelle der G2 ermöglicht außerdem die Verwendung von IBM-Microdrives, die bis zu ein GByte Speicherkapazität bieten. Fotos aus der G2 können aufgrund der Auflösung größer als A4 gedruckt werden können. Die Testausdrucke zeigen, dass hier die Detailschärfe auch bei Vergrößerungen sehr gut erhalten bleibt.

Der seitlich angebrachte hochwertige dreh- und schwenkbare Monitor (1,8-Zoll-Low-Temperature-Polysilikon-LCD) ermöglicht die flexible Verwendung als Sucher und steht zur Bildwiedergabe und -kontrolle zur Verfügung. Die Gefahr, dass Nase und Display kollidieren, entsteht hier erst gar nicht. Neben dem LCD verfügt die G2 über einen optischen Zoom-Sucher, der mit einer Dioptrienkorrektur ausgestattet ist. Während der Bildausschnitt im LCD immer mit der tatsächlichen Aufnahme übereinstimmt, kam es beim optischen Zoom-Sucher im Test oft zu Motiv-Verschiebungen. Praktisch: ist das Display ausgeklappt, hat man auch beim Fotografieren mit Selbstauslöser das Motiv voll im Blick.

Die G2 verfügt wie die G1 über ein 3fach-Zoom mit einem Brennweitenbereich von sieben bis 21 Millimeter, der 34 bis 102 Millimeter einer analogen Kleinbildkamera entspricht, die sehr gute Lichtstärke der Powershot von F2,0 bis 2,5 sorgen dafür, dass auch bei schwierigen Lichtverhältnissen verwacklungsfrei fotografiert werden kann.

Bei der Belichtungsmessung steht zusätzlich zur mittenbetonten Integralmessung und Spotmessung jetzt auch eine Mehrfeldmessung zur Verfügung. Der TTL-Autofokus wurde bei der G2 um eine Dreipunkt-Messung ergänzt. Jeder dieser einzeln anwählbaren Autofokus-Messpunkte kann mit der Spotmessung gekoppelt werden. Bei Bedarf kann auf den manuellen Fokusbetrieb umgeschaltet werden. Manuelle Belichtungskorrekturen (in 1/3 Stufen) und automatische Belichtungsreihen (Bracketing) ergänzen dabei das Belichtungskontroll-Spektrum der Canon Powershot G2. Der Verschluss realisiert Zeiten von acht Sekunden bis 1/1000 Sekunde.

Der Weißabgleich kann manuell auf die gegebene Lichtsituation abgestimmt werden können. Neben einer Programmautomatik stehen Blendenautomatik, Zeitautomatik und manueller Einstellung von Zeit und Blende zur Verfügung. Hinzu kommen sieben Motivprogramme (Portrait, Landschaft, Nachtaufnahme, Farbeffekte, Pan-Fokus, Panorama-Assistent und Movie). Die Bedienung erfolgt dabei über die beiden übereinanderliegenden Bedienungs-Ringe. Für die Bildkontrolle vor Ort sind die Histogrammfunktion zur Kontrolle der Tonwertverteilung im Bild und die sechsfach Lupe integriert. Hier kann man direkt auf dem LC-Display in das Bild hineinzuzoomen und die Schärfe beurteilen.

Serienbilder in voller Auflösung sind wahlweise mit 1,7 Bilder oder 2,6 Bilder pro Sekunde möglich, je nachdem ob mehr Fotos in einer Serie geschossen oder möglichst viele Bilder in kurzer Zeit aufgenommen werden sollen. Die Farbeffekte „kräftig“, „neutral“, „Sepia“ und „Schwarzweiß“ geben schon bei der Aufnahme die Möglichkeit gestalterisch einzugreifen. Ein Panoramaassistent liefert Unterstützung bei der Aufnahme von Panoramen bis 360 Grad und Bildtableaus. Mit der Moviefunktion sind Aufzeichnungen von Filmsequenzen von bis zu 120 Sekunden Länge möglich, die im AVI-Format gespeichert werden können.

Die Powershot G2 verfügt über einen eingebauten Blitz, der fünf Betriebsarten einschließlich Rote-Augen-Reduzierung bietet und kompatibel mit den externen Canon EX-Speedlite-Blitzgeräten ist und deren Eigenschaften unterstützt. Der Ringblitz MR-14EX für Makros wird mit allen Funktionen unterstützt. Die G2 verfügt über einen Messwertspeicher für Blitzaufnahmen. Für den kreativen Blitzeinsatz erfolgt die Blitzbelichtungskorrektur über +/- zwei Blenden in Drittelstufen. So kann der interne als auch externer Blitz gezielt unter- oder überdosiert werden.Bei der Empfindlichkeit können folgende Einstellungen gewählt werden: automatisch, ISO 50, 100, 200 und 400.

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